Hilfe im Inland

Sie schämen sich. Deshalb bleibt Armut im Burgenland oft hinter verschlossenen Türen verborgen.

Armut ist, wenn man nicht mehr weiß, wie man den Kühlschrank füllen soll, wenn man kein Geld für die Reparaturen hat, wenn der Kühlschrank kaputtgeht. Wenn man ständig vor der Delogierung steht, weil man die Mieten nicht mehr zahlen kann. Wenn man sich keinen Kaffeehaus-Besuch, kein Kinoticket, keinen Schulausflug leisten kann, weil die Rechnungen des Alltags zu überwältigend sind. Armut kann jede und jeden treffen!

Die Caritas fängt in ihrer Notschlafstelle in Oberwart, dem ZufluchtsRaum in Eisenstadt und dem Mutter+Kind=Haus in Wimpassing obdachlose Menschen wieder auf.

Die Caritas begleitet aber nicht nur Obdachlose, sondern Menschen in allen Notlagen. Wir sind da für Menschen in finanziellen Krisen, ohne Wohnung, für Flüchtlinge, für Migrant*innen und alle, die in einer Krisensituation Hilfe suchen.

Zahlen und Fakten 2021

437 KlientInnen

wurden in existentiellen Notlagen beraten und geholfen

60 Menschen

fanden eine Unterkunft und Betreuung im ZufluchtsRaum und der Notschlafstelle

450 Stunden

im Einsatz für Mütter in Not im Mutter+Kind=Haus

82 Menschen

konnten vor Obdachlosigkeit bewahrt werden

518 Menschen

auf der Flucht die von uns insgesamt betreut wurden

95.524 Übernachtungen

von Menschen auf der Flucht

1.825 Stunden

wurde Einsatz in Integrationsprojekten gezeigt

Zuhause ankommen im Burgenland

Mit der Initiative „zuhause ankommen“ der BAWO, Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe, verhilft die Caritas gemeinsam mit gemeinnützigen Wohnbauträger im Burgenland wohnungslosen und armutsbetroffenen Menschen zu leistbarem Wohnraum.
Gemeinsam mit dem gemeinnützigen Wohnsektor werden günstige, bereits abbezahlte Bestandsobjekte angeboten, mit besonders niedrigen Mieten. Beim einmaligen Finanzierungsbeitrag wird den Menschen durch das Projekt „zuhause ankommen“ unter die Arme gegriffen. Weiters gibt es Zuschüsse bei Übersiedelungen und den Mietzinsrückständen.Die armutsbetroffenen Personen bekommen nicht nur eine Wohnung auf Zeit, sondern ein dauerhaftes Zuhause mit Mietvertrag. Begleitet werden die Menschen durch unsere Sozialarbeiter*innen.

Das Projekt "zuhause ankommen", eine Inititative der BAWO, finanziert vom Österreichischen Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz.

Wir helfen, wo Corona Armut hinterlässt

Die Corona-Krise hat Menschen in Notlagen gebracht, die zuvor noch nie von Armut bedroht waren. Was bleibt sind leere Brieftaschen und leere Kühlschränke.
Seit der Pandemie macht sich eine Armut breit, die auf den ersten Blick nicht sichtbar ist. Plötzlich trifft es Menschen aus dem näheren Umfeld, Freund*innen und Familie, Nachbarn und Kolleg*innen. Männer, Frauen, Kinder die gepflegt aussehen, gut gekleidet, „wohlsituiert“ sind. Menschen, die sich nie gedacht hätten, jemals die Hilfe der Caritas in Anspruch nehmen zu müssen. Sie schämen sich zutiefst, ihre Not anzuerkennen und Hilfe anzunehmen. Geldsorgen, Einsamkeit, Scham und nicht zu wissen, wie man den nächsten Monat überstehen soll, verschärfen zudem die psychische Belastung, die die Corona-Zeit ohnehin mit sich bringt. Viele Menschen sind erschöpft.
Der Auftrag der Caritas vor, während und nach der Krise ist klar: Wir helfen jenen, die in Not geraten sind.

 

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